Kurz notiert

Mariana Llanos und Magna Inácio gewinnen Founders Award

Für ihren Artikel "The Institutional Presidency in Latin America: A Comparative Analysis" hat Mariana Llanos den diesjährigen Founders Award der American Political Science Association gewonnen.

Den Preis bekamen die beiden Wissenschaftlerinnen von der Forschungssektion Presidents and Executive Politics. Er wurde ihnen am 5. September 2015 im Rahmen der APSA-Jahrestagung in San Francisco überreicht. "Inácio und Llanos' ausgezeichnete, erkenntnisreiche Studie ist wegweisend in der Forschung über Präsidentschaften in Lateinamerika", so die Jury. Magna Inácio ist Wissenschaftlerin an der Universidade Federal de Minas Gerais. Mariana Llanos ist Senior Research Fellow am GIGA und leitet den Forschungsschwerpunkt Legitimität und Effizienz politischer Systeme. Gegenstand ihrer Studie ist die unterstützende Macht hinter den Präsidenten in Argentinien, Brasilien, Mexiko und Uruguay. Die Wissenschaftlerinnen analysierten die Strukturen und Akteure der Präsidialsysteme in den vier Ländern nach dem Ende der jeweiligen Diktatur bis zur Gegenwart. Ein Teil der Ergebnisse erschien als GIGA Working Paper im Oktober 2014 unter dem Titel "The Institutional Presidency from a Comparative Perspective: Argentina and Brazil since the 1980s". Die American Political Science Association (APSA) ist der renommierte Fachverband von PolitikwissenschaftlerInnen in den USA. Die Forschungssektion Presidents and Executive Politics ist eine der etabliertesten Einheiten innerhalb der APSA. Sie vergibt den jährlichen Founders Award zu Ehren von Bert Rockman für die beste wissenschaftliche Arbeit über exekutive Politik, die bei der vorherigen Jahrestagung präsentiert wurde.

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