Das Feld der vergleichenden Regionalforschung (Comparative Area Studies, CAS) hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. WissenschaftlerInnen haben die ausgetretenen Pfade ihrer eigenen Disziplin verlassen und internationale Netzwerke geknüpft. Das Ziel: Durch den Vergleich neue Erkenntnisse gewinnen – zum Beispiel über die Legitimation autoritärer Regime, die Auswirkungen von Wirtschaftskrisen oder Ursachen gewaltsamer Konflikte. Die Voraussetzung: Die Verbindung von Regionalexpertise und Theorie.

Das GIGA hat bereits vor Jahren die Chancen dieses noch jungen Feldes der Wissenschaft erkannt. Als eine der europaweit führenden Forschungseinrichtungen für Comparative Area Studies hat sich das Institut als Zentrum wissenschaftlicher Exzellenz etabliert und den CAS ein Zuhause gegeben.

Idee

Was sind Comparative Area Studies? Wie geht das GIGA an die Forschungsthemen heran? Ein Überblick.
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Award

Das GIGA vergibt alle zwei Jahre einen Preis für den besten Zeitschriftenartikel im Bereich der Comparative Area Studies.
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Veranstaltungen

Renommierte WissenschaftlerInnnen berichten in den CAS Lecture Series über Konzepte, Methoden und Herausforderungen im Feld der vergleichenden Regionalforschung.
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Netzwerke

Das GIGA koordiniert drei weltweite Forschungsnetzwerke, die regionen- und disziplinübergreifend arbeiten. Das Netzwerk Institutions of Sustainable Peace (ISP) ordnet und fördert die Forschung zu Institutionen, die der Konfliktprävention und –bearbeitung dienen. Das Regional Powers Network (RPN) erforscht den Aufstieg neuer regionaler Mächte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost und das Forschungsnetzwerk International Diffusion and Cooperation of Authoritarian Regimes (IDCAR) untersucht, wie Autokratien weltweit miteinander kooperieren.

Veranstaltungen

Vortrag | 14.07.2015
14.07.2015 | Hamburg
Workshop | 10.03.2014
10.03.2014 | Hamburg