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Call for Papers: „Journal of Politics in Latin America“ nimmt Beiträge für eine Sonderausgabe über demokratische Repräsentation an

In dieser Sonderausgabe des Journal of Politics in Latin America (JPLA) werden Artikel zusammengetragen, die die Aussichten und aktuellen Herausforderungen für die demokratische Vertretung in Lateinamerika aus verschiedenen Perspektiven analysieren.


  • Wir heißen Beiträge willkommen, die sich mit folgenden Themen befassen:

    • politische Parteien, ihre (Un-)Fähigkeit, den Populismus und die Personalisierung des politischen Programms anzufechten, sowie die Lenkung von Forderungen der Bevölkerung

    • Parteiensysteme, zunehmende Instabilität und Volatilität

    • umstrittene Politik sowie die positiven und negativen Auswirkungen von sozialem Protest und sozialen Bewegungen auf die demokratische Repräsentation

    • die öffentliche Meinung, das schwindende Vertrauen in die Demokratie und die traditionellen repräsentativen Institutionen

    • institutionelles Design und Konstruktion als möglicher Weg zur Bewältigung von Repräsentationsproblemen, d.h. die Auswirkungen von Mechanismen der direkten Demokratie, demokratischen Innovationen und neuen Formen der Vertretung

    • die politische Ökonomie der Demokratieverdrossenheit, die die Beziehung zwischen sozioökonomischen Faktoren und demokratischer Repräsentation untersucht

    Sowohl länderübergreifende Studien als auch Einzelfallstudien sind willkommen. Die angenommenen Artikel werden nach Abschluss des Peer-Review-Verfahrens nach dem Open-Access-Prinzip online frei verfügbar sein. Sie können in Form eines regulären Forschungsartikels (max. 10.000 Wörter) oder einer Forschungsnotiz (min. 4.000 und max. 6.000 Wörter) eingereicht werden, müssen aber in jedem Fall einen substanziellen empirischen Beitrag darstellen. Bitte beachten Sie die folgenden Fristen:

    10. November 2022: Einreichung eines ein- bis zweiseitigen Abstracts, das den Zweck des Artikels, die Daten und die Methodik beschreibt. Bitte senden Sie Ihre Zusammenfassung per E-Mail an Natalia Chudoba.

    15. November 2022: Auf der Grundlage des Abstracts werden wir die Autor:innen auffordern, das vollständige Manuskript einzureichen.

    15. Februar 2023: Einreichung des vollständigen Manuskripts, das zur Begutachtung durch Fachkolleg:innen verschickt wird.

    Die Bearbeitung der Manuskripte erfolgt über die JPLA-Website und nach den Peer-Review-Regeln, die auch für die Einreichung von Manuskripten gelten und die Sie hier finden.

    Wir freuen uns auf Ihre Einreichungen!

    Rossana Castiglioni und Mariana Llanos (JPLA-Redaktion)

    Das Journal of Politics in Latin America ist Teil der GIGA Journal Family. In insgesamt vier Zeitschiften veröffentlicht das GIGA exzellente Beiträge von Wissenschaftler:innen aus der ganzen Welt: Neben dem JPLA im Africa Spectrum, dem Journal of Current Chinese Affairs und dem Journal of Current Southeast Asian Affairs. Alle Beiträge erscheinen auf Englisch und durchlaufen ein mehrstufiges, anonymisiertes Begutachtungsverfahren. Zudem sichern international besetzte wissenschaftliche Beiräte die Qualität der Zeitschriften. Die GIGA Journal Family wird von SAGE Publishing unter Fortführung des „Platinstandards“ des Open-Access-Modells veröffentlicht.

    GIGA Journal Family

    In den vier Zeitschriften werden exzellente Beiträge von Forscher:innen aus der ganzen Welt veröffentlicht. Die GIGA Journal Family wird von SAGE Publishing herausgegeben, wobei der Platin-Standard des Open-Access-Modells beibehalten wird.

    Open Access am GIGA

    Das GIGA ist bestrebt, Forschungsergebnisse möglichst zeitnah nach dem Open-Access-Prinzip zu veröffentlichen. Open Access steht für den freien Online-Zugang zu Forschungsergebnissen – ohne finanzielle, technische oder gesetzliche Barrieren.

    Demokratische Institutionen unter Stress

    Demokratie baut auf gemeinsamen Prinzipien wie Wahlen, Gewaltenteilung und Rechtsstaatlichkeit auf. In der Praxis funktionieren demokratische Institutionen oft nicht richtig, da die Exekutive ihre Befugnisse überschreitet, Konflikte und Machtkämpfe zu einem Stillstand im politischen Prozess führen und die Herrschaft instabil ist.

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