GIGA Talk
15.10.2020
18:00 Uhr (MESZ)
Der 17. Oktober wurde von der UNO zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut erklärt. Von 1990 bis 2019 ist die Zahl der sehr armen Menschen, die von weniger als 1,90 USD pro Tag leben, von 36% der gesamten Weltbevölkerung auf 8% gesunken – ein erfreuliches Ergebnis. Aber macht die Corona-Pandemie diesen Fortschritt zunichte? Zum ersten Mal seit Ende der 1990er Jahre steigt wieder die Zahl der extrem Armen, womöglich in rasantem Tempo. Die großen Fragen an diesem Punkt sind: Wie viele Menschen werden aufgrund der gegenwärtigen Krise erneut in Armut leben müssen? Wie können Menschen davor geschützt werden, in die Armut zurückzufallen? Was könnten die langanhaltenden Auswirkungen der Krise sein und wie können diese verhindert werden?
Bei diesem GIGA Gespräch reflektieren renommierte internationale Expert*innen über Armut. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Frage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Armut in verschiedenen Weltregionen auswirkt und weiterhin auswirken wird und was – regional und international – getan werden kann und sollte, um die Auswirkungen dieser Krise abzufedern.
Referent*innen: Ingrid-Gabriela Hoven ist Vorstandsmitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.
Prof. Dr. Francisco Ferreira hat den Amartya-Sen-Lehrstuhl für Inequality Studies an der London School of Economics (LSE).
Dr. Isis Gaddis ist Senior Economist bei der Weltbank, Washington, D.C.
Moderation: Prof. Dr. Renate Hartwig ist Research Fellow am GIGA Institut für Afrika-Studien.
Online event, Berlin
Englisch
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