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GIGA Focus Nahost

Der Machtwechsel in Tunesien und politische Reformperspektiven in Nahost

Nummer 1 | 2011 | ISSN: 1862-3611

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Am 14. Januar 2011 verließ der tunesische Präsident Zine el-Abidine Ben Ali nach landesweiten Demonstrationen überraschend das Land und setzte sich nach Saudi-Arabien ab. Auch in anderen arabischen Staaten wie Ägypten, Algerien, Jemen und Jordanien kam es daraufhin zu teils massiven Protesten, ohne dass bislang in der Region ein weiterer Staatschef als direktes Ergebnis der Demonstrationen gestürzt worden ist.

Analyse Zentraler als die oft gestellte Frage nach der Übertragbarkeit des tunesischen Modells auf die anderen arabischen Staaten ist die Dimension der realen Perspektiven grundlegender politischer Reformen in Nordafrika/Nahost. Für das Ausbleiben des von vielen arabischen politischen Aktivisten erhofften Dominoeffektes scheinen die jeweils deutlich unterschiedlichen landesspezifischen Verhältnisse, das konkrete Konfliktverhalten der Militärführungen und die andauernde – wenn auch geschwächte – Handlungsfähigkeit der Regierungen zu sprechen.

  • Die Bürger und zivilgesellschaftlichen Akteure einiger arabischer Staaten versuchten zwar wie in Tunesien, flächendeckende Proteste auszulösen und politischen Reformdruck zu erzeugen; wegen der fehlenden zentralen Organisation der Proteste und ihrer Kanalisierung blieben sie jedoch ohne Konsequenzen für das jeweilige Regime – einzig in Ägypten scheint sich ein ähnlicher Reformprozess durchzusetzen.

  • Die Staatsführungen reagierten mit dem unverzüglichen Ausbau der Sicherheitsdienste, Verbotsmaßnahmen und sozioökonomischen Sofortmaßnahmen. Dadurch gelang es ihnen – mit Ausnahme Ägyptens – bislang erfolgreich, das vorhandene Protestpotential zu neutralisieren.

  • Die wirtschaftlichen Ursachen der Protestbewegung wie hohe Arbeitslosigkeit, hohe Lebenshaltungskosten und Armut können mit einem Machtwechsel allein nicht beseitigt werden; sozioökonomische Ziele sind nur langfristig zu verwirklichen.

  • Politische Reformen laufen selbst bei einem Machtwechsel ins Leere, wenn kein Konsens über die gesellschaftlichen Reformziele besteht und Klientelismus, die paternalistische Denkweise und die "Versorgerstaatmentalität" nicht überwunden werden.


Fußnoten



    Regionalinstitute

    GIGA Institut für Nahost-Studien

    Forschungsschwerpunkte

    Frieden und Sicherheit

    URN

    http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-275870

    Wie man diesen Artikel zitiert

    Mattes, Hanspeter (2011), Der Machtwechsel in Tunesien und politische Reformperspektiven in Nahost, GIGA Focus Nahost, 1, Hamburg: German Institute for Global and Area Studies (GIGA), http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-275870


    Impressum

    Der GIGA Focus ist eine Open-Access-Publikation. Sie kann kostenfrei im Internet gelesen und heruntergeladen werden unter www.giga-hamburg.de/de/publikationen/giga-focus und darf gemäß den Bedingungen der Creative-Commons-Lizenz Attribution-No Derivative Works 3.0 frei vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies umfasst insbesondere: korrekte Angabe der Erstveröffentlichung als GIGA Focus, keine Bearbeitung oder Kürzung.

    Das German Institute for Global and Area Studies (GIGA) – Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien in Hamburg gibt Focus-Reihen zu Afrika, Asien, Lateinamerika, Nahost und zu globalen Fragen heraus. Der GIGA Focus wird vom GIGA redaktionell gestaltet. Die vertretenen Auffassungen stellen die der Autorinnen und Autoren und nicht unbedingt die des Instituts dar. Die Verfassenden sind für den Inhalt ihrer Beiträge verantwortlich. Irrtümer und Auslassungen bleiben vorbehalten. Das GIGA und die Autorinnen und Autoren haften nicht für Richtigkeit und Vollständigkeit oder für Konsequenzen, die sich aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen ergeben.

    Hanspeter Mattes

    Hanspeter Mattes

    Ehemals GIGA-Teammitglied


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