Kurz notiert

Globalisierung gestern und heute: Erstes Albert-Ballin-Forum und Preisverleihung in Hamburg

Hapag-Lloyd erinnert an den ehemaligen Vorsitzenden der Hamburger Schifffahrtsgesellschaft und einflussreichen Sohn der Stadt Albert Ballin.

Der Hamburger Reeder Albert Ballin spielte im Prozess der Globalisierung zu Beginn des letzten Jahrhunderts eine herausragende Rolle. Aus Anlass seines einhundertsten Todestages am 9. November 2018 stiftet die Hapag-Lloyd AG erstmals die Albert Ballin Preise und veranstaltete ein festliches Albert Ballin Forum.

Im Rahmen des als wissenschaftliches Symposium konzipierten Albert-Ballin-Forums präsentierte GIGA-Präsidentin Prof. Dr. Amrita Narlikar ihre Forschung zur Krise des Multilateralismus und den aktuellen Handelskriegen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen kamen am 6. und 7. November im Museum für Hamburgische Geschichte zusammen, um historische und aktuelle Globalisierungsprozesse kritisch zu reflektieren.

Teil des Forums war die feierliche Verleihung der neu ausgerufenen Albert-Ballin-Preise im Hamburger Rathaus. GIGA-Präsidentin Prof. Dr. Amrita Narlikar war Mitglied der Jury für die „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“. Sie wurden am 6. November an Dr. Johanna Beamish und Dr. Felix Hadwiger für ihre herausragenden Arbeiten zu Schiffszeitungen als Dokumente globaler Verbindungen beziehungsweise zu sozialpartnerschaftlichen Vereinbarungen auf globaler Ebene verliehen. Die Preise fördern innovative und kritische Projekte, die Prozesse und Probleme der Globalisierung untersuchen. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen wurde mit dem „Albert-Ballin-Preis für globales Handeln“ ausgezeichnet. Die Preise sollen künftig im regelmäßigen Turnus von vier Jahren verliehen werden.

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