Veranstaltung

Bestehende und aufstrebende Mächte aus sich selbst heraus verstehen

Weltweit anerkannte Forscher, Praktiker und Medienvertreter erörterten bei der GIGA Global Transitions Konferenz drängende Fragen unserer Zeit.

Die Teilnehmer der Konferenz, die unter dem Titel „Negotiating the Future: Visions of Global Order“ Anfang Dezember am GIGA in Hamburg stattfand, tauschten sich zu den Weltsichten, zu internationalen Diplomatiebestrebungen und den Verhandlungsstrategien von bestehenden und aufstrebenden Mächten wie den USA, Russland, der EU sowie Brasilien, Indien und China aus.

Bei der Eröffnung der Konferenz lobten die Teilnehmer das GIGA als einen überaus geeigneten Ort für dieses Vorhaben. Das GIGA verfüge über detaillierte Kenntnisse der Weltregionen und von Regionen übergreifenden Fragen. Neben anderen Themen wurden der Bürgerkrieg in Syrien und der internationale Klimaschutz als gegenwärtige globale Herausforderungen genannt, die Forschung, wie sie am GIGA praktiziert wird, zu lösen helfen kann.

Die GIGA Global Transitions Konferenz zielte darauf ab, global relevante Sachverhalte aus einer vergleichenden, historischen und praktischen Perspektive zu untersuchen. Ein Teilnehmer sagte, dass die heutige Diplomatie mit einem umfassenden Spektrum von Phänomenen konfrontiert sei, darunter Machtdiffusion, neue Mächte sowie ein wachsender Einfluss von transnationalen und nichtstaatlichen Akteuren.

Die Teilnehmer identifizierten drängende Aufgaben, an denen es weiter zu arbeiten gelte. So müsse die zunehmend prekäre soziopolitische Stabilität erklärt, Gemeinsamkeiten bei Verhandlungen gefunden und Entscheidern Gegenargumente zu Gehör gebracht werden. Außerdem gelte es vor allem, nicht nur die USA und die EU, sondern andere Schlüsselakteure aus sich selbst heraus zu verstehen.

Eine Liste der Konferenzteilnehmer und weitere Informationen finden Sie hier. Die GIGA Global Transitions Konferenzreihe wird im Jahr 2016 fortgesetzt.

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