Kooperation

GIGA und HSU richten Professur zu Internationalen Beziehungen ein

Die Weltordnung ist im Wandel und mit ihr die politikwissenschaftliche Forschung. Im Rahmen einer gemeinsamen Professur werden das GIGA und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität zu den Schlüsselthemen der Internationalen Beziehungen und Regional Governance zusammenarbeiten.

Die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) und das GIGA German Institute of Global and Area Studies richten eine gemeinsame W3-Professur für Politikwissenschaft ein. Die Präsidenten beider Einrichtungen, Prof. Dr. Wilfried Seidel und Prof. Dr. Detlef Nolte, unterzeichneten am 12. März 2014 einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

Die Professur mit dem Schwerpunkt "Internationale Beziehungen und Regional Governance" soll durch national wie international ausgerichtete Forschungsarbeiten das politikwissenschaftliche Profil beider Einrichtungen schärfen und damit auch den Wissenschaftsstandort Hamburg stärken. Die Stelle soll noch in diesem Jahr besetzt werden.

Mit dem regionalen Fokus auf Afrika, Lateinamerika und/oder Südasien ergänzt die neue Professur das politikwissenschaftliche Lehrangebot an der HSU/UniBw H um einen Bereich, der bei den Studierenden auf großes Interesse stoßen dürfte. "Das GIGA ist ein renommiertes Forschungsinstitut, das die Verschiebungen auf der internationalen Bühne seit Jahrzehnten verfolgt", sagte Seidel. "Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit."

Für das GIGA ist die HSU/UniBw H ein neuer und gerade auch im Bereich der vergleichenden Regionalforschung und der internationalen Beziehungen starker Partner. "Vor dem Hintergrund der wachsenden internationalen Verantwortung Deutschlands und dem Interesse an stabilen regionalen Ordnungen ist die neue Professur besonders wichtig", sagte Nolte. Er freue sich auf die engere Kooperation mit der HSU.

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