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Grenzen überschreiten bei der ICAS in Chiang Mai

Die International Convention of Asia Scholars (ICAS) zählt zu den weltweit wichtigsten Konferenzen für asienbezogene Forschung. Auch das GIGA war 2017 wieder dabei.

Die ICAS zieht alle zwei Jahre mehr als 1.200 AsienexpertInnen und VertreterInnen der Zivilgesellschaft aus mehr als 60 Ländern an. Mit ihren 300 bis 350 Panels will die Konferenz dazu beitragen, die Grenzen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen und geografischen Gebieten zu überschreiten. Auch das GIGA war im Juli bei der zehnten Ausgabe der Tagung im thailändischen Chiang Mai vertreten, um neue Forschungsergebnisse zu präsentieren und seine wissenschaftlichen Publikationen vorzustellen.

Neben Konferenzbeiträgen, u.a. zu den Themen Populismus in Südostasien und dem Verhältnis Chinas zu seinen Anrainerstaaten, luden die Editoren der GIGA Zeitschriften Journal of Current Chinese Affairs und Journal of Current Southeast Asian Affairs zu einem Empfang. Etwa 60 Gäste aus aller Welt folgten der Einladung und tauschten sich angeregt mit den GIGA ForscherInnen aus.

Das GIGA war zudem mit einem eigenen Publikationsstand vertreten, der nicht nur international renommierte Wissenschaftler anzog, sondern sich auch als Ausgangsbasis für das Netzwerken von Postdocs, Bibliothekaren und Academics bewährte.

Mit dem ICAS Book Prize werden auf jeder Konferenz herausragende Forschungsarbeiten ausgezeichnet, denen eine größere internationale Aufmerksamkeit gebührt. Die deutschsprachige Ausgabe des Preises wurde dieses Jahr vom GIGA und der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) vergeben. GIGA Senior Research Fellow Andreas Ufen überreichte den Preis an Prof. Dr. Hans van Ess für sein Werk „Politik und Geschichtsschreibung im alten China: Pan-ma i-t’ing“.

Die nächste ICAS findet im Jahr 2019 im niederländischen Leiden statt.

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