GIGA Focus Asia

Chinas Going Global – Internationale Finanzmarktkrise bietet neue Chancen für chinesische Investoren im Ausland

Number 8 | 2010 | ISSN: 1862-359X


  • Während die globale Finanzmarktkrise die Investitionstätigkeit vieler Unternehmen aus den USA und der EU schwächte, nutzten chinesische Unternehmen die Chancen der Krise und verstärkten ihre Auslandspräsenz.

    Analyse China ist längst nicht mehr nur als Produktionsstandort und Exportdrehscheibe von Bedeutung, sondern in zunehmendem Maße auch als Herkunftsland ausländischer Direktinvestitionen. Die Internationalisierung der chinesischen Unternehmen wird durch die Regierung aktiv gefördert und gelenkt. Für wettbewerbsfähige Unternehmen bieten die Gründung von Tochterunternehmen sowie Unternehmensübernahmen und Fusionen im Ausland die Möglichkeit, ihre Marktposition zu verbessern. Während die Expansion im Inland durch Marktbeschränkungen erschwert ist, erlaubt die internationale Expansion den chinesischen Unternehmen ein globales Wachstum.

    • Entgegen dem weltweiten Trend rückläufiger Auslandsinvestitionen in der globalen Finanzmarktkrise stiegen die chinesischen Auslandsinvestitionen in den Jahren 2008 und 2009 erheblich an.

    • Die chinesische Regierung fördert das Going Global der Unternehmen und versucht durch Richtlinienkataloge, die Investitionen in bestimmte Länder und Industrien zu lenken.

    • Der Hauptanteil der chinesischen Auslandsinvestitionen fließt nach wie vor in den Rohstoffsektor mit Schwerpunkten in einigen afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern sowie Australien und Kanada. In den EU-Mitgliedsstaaten investieren chinesische Unternehmen zunehmend in technologie- und wissensintensive Industrien.

    • Die internationale Finanzmarktkrise hat zu einer sehr positiven Beurteilung chinesischer Investoren im Ausland geführt. So werben viele Länder inzwischen aktiv um Investitionen chinesischer Unternehmen.


    Footnotes


      Während die globale Finanzmarktkrise die Investitionstätigkeit vieler Unternehmen aus den USA und der EU schwächte, nutzten chinesische Unternehmen die Chancen der Krise und verstärkten ihre Auslandspräsenz.

      Analyse China ist längst nicht mehr nur als Produktionsstandort und Exportdrehscheibe von Bedeutung, sondern in zunehmendem Maße auch als Herkunftsland ausländischer Direktinvestitionen. Die Internationalisierung der chinesischen Unternehmen wird durch die Regierung aktiv gefördert und gelenkt. Für wettbewerbsfähige Unternehmen bieten die Gründung von Tochterunternehmen sowie Unternehmensübernahmen und Fusionen im Ausland die Möglichkeit, ihre Marktposition zu verbessern. Während die Expansion im Inland durch Marktbeschränkungen erschwert ist, erlaubt die internationale Expansion den chinesischen Unternehmen ein globales Wachstum.

      • Entgegen dem weltweiten Trend rückläufiger Auslandsinvestitionen in der globalen Finanzmarktkrise stiegen die chinesischen Auslandsinvestitionen in den Jahren 2008 und 2009 erheblich an.

      • Die chinesische Regierung fördert das Going Global der Unternehmen und versucht durch Richtlinienkataloge, die Investitionen in bestimmte Länder und Industrien zu lenken.

      • Der Hauptanteil der chinesischen Auslandsinvestitionen fließt nach wie vor in den Rohstoffsektor mit Schwerpunkten in einigen afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern sowie Australien und Kanada. In den EU-Mitgliedsstaaten investieren chinesische Unternehmen zunehmend in technologie- und wissensintensive Industrien.

      • Die internationale Finanzmarktkrise hat zu einer sehr positiven Beurteilung chinesischer Investoren im Ausland geführt. So werben viele Länder inzwischen aktiv um Investitionen chinesischer Unternehmen.



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