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Migration

Rund 80 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht. Bewaffnete Konflikte und Verfolgung sind die zentralen Ursachen, aber auch andere Faktoren wie politische und wirtschaftliche Instabilität, fehlende Möglichkeiten oder Umweltprobleme spielen eine Rolle. Wir konzentrieren uns auf die Hintergründe der Krisen in den Herkunftsregionen.

Weltweit sind laut UNHCR derzeit knapp 70 Millionen Menschen auf der Flucht, mehr als die Hälfte als Binnenvertriebene innerhalb ihres Landes. Die meisten Schutzsuchenden stammen aus Syrien, Afghanistan und Südsudan, gefolgt von weiteren Staaten in Nahost und Afrika. Nur ein geringer Teil sucht Schutz in Europa, die größten Herausforderungen liegen in den Herkunftsregionen selbst. Bewaffnete Konflikte und Verfolgung sind die zentralen Ursachen von Flucht, doch wenn Menschen ihre Heimat verlassen, geschieht dies auch aus anderen Gründen. Push-Faktoren für Migration sind beispielsweise fehlende Beschäftigungs- und Bildungschancen, politische und ökonomische Instabilität, ein Mangel an Sicherheit oder umweltbedingte Faktoren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des GIGA forschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost sowie Regionen übergreifend zu diesen Themen:

  • Wie beeinflussen fundamentale politische Veränderungen die menschliche Mobilität innerhalb einer Region und zwischen Regionen?

  • Welche Bedeutung haben sozialer Wandel, wirtschaftliche Entwicklung und kulturelle Faktoren für Wanderungsbewegungen?

  • Welcher Einfluss kommt dem globalen Umweltwandel und seinen lokalen Auswirkungen zu?

  • Welche Migrantengruppen sind auf der Flucht besonders Gefahren wie Diskriminierung, Menschenhandel oder Missbrauch ausgesetzt und wie können gefährdete Gruppen identifiziert werden?

  • Und wie können wir ein Verständnis von (Zwangs-)Migration entwickeln, das neben Mobilität und Grenzübertritten auch Binnenflucht und unfreiwillige Immobilität systematisch berücksichtigt?

Auf dieser Themenseite bündelt das GIGA seine Expertise zu den Hintergründen der Krisen in den Herkunftsregionen.



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